Kleinenberg
Ortsvorsteher:
Hans-Josef Dissen,
Pfarrer-Leifferen-Straße 4
33165 Lichtenau
Telefon: 0 56 47/94 68 52, Fax: 0 56 47/94 6 850
Ortsheimatpfleger:
Hans-Günter Borgmeier
Pfarrer-Leifferen-Straße 20
33165 Lichtenau
Telefon: 0 56 47/399, Fax: 0 56 47/503
Ortschronist:
Bernhard Hagelüken
Bruchstraße 15
33165 Lichtenau
Telefon: 0 56 47/94 000
Lichtenau-Kleinenberg liegt im Südosten der Stadt Lichtenau und des Kreises Paderborn. Die urkundliche Überlieferung beginnt im Jahre 1220 (Clenenberga). Bereits 1249 wird der Ort als Stadt bezeichnet.
Kleinberg ist überregional als Marienwallfahrtsort bekannt. Am 24.03.1997 erhielt Kleinenberg den Titel "Kultur-Musterdorf Ostwestfalen-Lippe". Kleinenberg hat 1.363 Einwohner (Stand: 30. September 2009), hiervon 695 männlich, 668 weiblich.
Größe: 23,85 qkm - Höhe: 335 m über NN
Weblink:
www.kleinenberg.de
Vereine aus Kleinenberg
- Bläserensemble Kleinenberg
Eggegebirgsverein Abteilung Kleinenberg e.V.- Fischereiverein Kleinenberg 1972 e.V.
- Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Kleinenberg
- Förderverein Elterninitiative Kindergarten „Regenbogen“ Kleinenberg e.V.
- Förderverein Heimathaus
- Frauengemeinschaft Kleinenberg
- Reit- und Fahrverein Sankt Stephanus e.V.
- Soldatenkameradschaft Kleinenberg 1885 e.V.
Spielmannszug Kleinenberg 1930 e.V.
St. Sebastian Schützenbruderschaft Kleinenberg 1552 e.V.
SV DJK Blau-Weiß Kleinenberg 1932 e.V.- Taubenzuchtverein Vereinte Freunde Kleinenberg
- Vereinsgemeinschaft Kleinenberg e.V.
Geschichtliches aus Kleinenberg
Erstmalig wurde "Clenenberga" um 1220 erwähnt. Es gehörte zunächst zur weltlichen Herrschaft des deutschen Bistums Paderborn, ursprünglich im Herzogtum Sachsen. Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium Fürstbistum Paderborn (Hochstift) im Heiligen Römischen Reich, darin ab dem 16. Jahrhundert zum niederrheinisch-westfälischen Reichskreis. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. In napoleonischer Zeit war der Ort Teil des Königreiches Westphalen. Seit 1815 gehörte Kleinenberg endgültig zum Königreich Preußen, ab 1871 war es Teil des Deutschen Reiches. 1945-1949 war Kleinenberg Teil der britischen Besatzungszone, ab 1946 staatlich regiert vom Land Nordrhein-Westfalen bzw. ab 1949 auch durch die Bundesrepublik Deutschland.
Vor dem 1. Januar 1975 gehörte die damalige Gemeinde Kleinenberg zum Amt Lichtenau (Westfalen) im Kreis Büren. Mit Inkrafttreten des Sauerland/Paderborn-Gesetzes an diesem Tage wurden die meisten Gemeinden des Amtes Atteln mit den Gemeinden des Amtes Lichtenau und somit auch Kleinenberg zur neuen Stadt Lichtenau (Westfalen) zusammengelegt und kamen mit dieser zum Kreis Paderborn. Rechtsnachfolgerin des aufgelösten Amtes Lichtenau und der Gemeinde Kleinenberg ist die Stadt Lichtenau.
Marienkapelle Lourdes-Grotte Kleinenberg
Kleinenberg ist bekannt als Wallfahrtsort. Nach dem Volksmund ist die Erscheinung eines Muttergottesbildes Anlaß zur Entstehung des Wallfahrtsortes gewesen. An der Stelle der Erscheinung dieses Bildes hat man eine hölzerne Kapelle gebaut. Anstelle der alten Kapelle Marienkapelle, Lourdes-Grotte Kleinenberg ist im Jahre 1742 ein schöner Barockbau entstanden. Im Hochaltar befindet sich das Gnadenbild (um 1400). Es hat den Namen "Auxiliatrix de Monte Modico", (Helferin vom kleinen Berg). Das Bild ist aus Eichenholz geschnitzt und ca. 45 cm hoch. Der Hersteller ist unbekannt, die Verehrung dieses Gnadenbildes reicht bis weit über den Paderborner Raum.
Bemerkenswert ist der Reichtum an Inschriften, die teilweise auf die Kriegswirren Bezug nehmen. Das Nordportal mit Immaculata (bezeugt 1742, vollendet 1757) ziert u.a. ein lateinischer Satz, dessen deutsche Übersetzung lautet:
"Dieses Portal ist aufgerichtet in den Jahren, da der Adler mit dem Hahn im Bunde - eine seltene Erscheinung - die Kriegstrompete blies durch Deutschlands Gaue."








