2. Zughunde-Event in Lichtenau-Dalheim
Dalheim (hg) „Immer mehr Hundefreunde entdecken ihr Herz für größere Hunderassen. Gerade diese Hunde benötigen jedoch viel Bewegung und sinnvolle Ersatzbeschäftigungen, damit sie ausgeglichen und zufrieden sind. Eine der vielen Beschäftigungsformen ist die Zugarbeit. Zahlreiche große Hunde - nicht nur die Schlittenhunde - sind im Laufe der Jahrhunderte neben ihren eigentlichen Hüte-, Wach- oder Jagdaufgaben dazu gezüchtet und gebraucht worden, Lasten und Personen zu ziehen. Heute gilt diese Sportart als optimale Bewegungsmöglichkeit für große Hunde in der Natur.“ So fasste Gerhard Michel (Borchen) zusammen, was ihn dazu gebracht hat, eine jährliche Zughunde-Veranstaltung zu initiieren und er fügt hinzu: „Ein Hund sollte eine Mindestgröße von 40 cm haben und mindestens 25 kg wiegen.“
Bei Sandra Claes von der Marketinggemeinschaft der Stadt Lichtenau, für Stadtförster Bernhard Beumling und für Jörg Altemeier, den allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters, war das 2. Zughundeevent am Gasthaus am Königsweg in Dalheim nun vor allem eine Veranstaltung, die Hundehalter und ihre Kinder sensibilisieren soll, sich zu engagieren für ihren besten Freund, den Hund. „Beschäftigt euch mit eurem Hund, wie geht man mit ihm um, wie geht er mit seinem Herrchen um. Geht auf seine Bedürfnisse ein, lockt ihn, bildet ihn aus und beschäftigt ihn. Mensch und Hund müssen ein Team sein!“, sagt Förster Beumling. „Gesunde Hunde“, so Beumling, „bewegen sich gern und bei jedem Wetter in der Natur, sie sind aufgeweckt und sensibel und vor allem und noch einmal: Sie wollen sich bewegen!“
Das alles wollten die Hundefreunde und die Marketinggemeinschaft mit ihrem Hundesportevent in die Öffentlichkeit tragen und Hundehalter, und solche, die es werden könnten, anzusprechen und zu begeistern. Ihre Hundewanderangebote seien so ausgerichtet, dass zum einen das Sozialverhalten der Hunde untereinander gefördert und zum anderen die Beziehung zwischen Mensch und Hund gefestigt wird. Daher würden ihre Hunde nie überfordert. „Ein Hunde der nicht mehr ziehen oder nicht mehr laufen will, der tut das einfach nicht“, so Beumling. Und dass bei hitzigem Sonnenschein die Anforderung angemessen seien, das sei selbstverständlich. Dies bestätigte auch eine Vertreterin des Kreisveterinäramtes, als sie die Austragungswiese am Königsweg in Augenschein nahm.
Für die Vertreterin der Marketinggemeinschaft, Sandra Claes, und für Bürgermeisterstellvertreter Jörg Altemeier war es eines der Ziele der Veranstaltung, die Lichtenauer Natur, die Bewegungs- und Sportmöglichkeiten in der Landschaft, kurz: die Lebensqualität in der Stadt Lichtenau deutlich zu machen. Dazu trugen auch die Lichtenauer Betriebe bei, die sich rund um den Veranstaltungsort präsentierten und auf die Bedürfnisse für Hunde und Menschen eingestellt waren.

Foto: Förster Bernhard Beumling, Sandra Claes (Marketing Lichtenau), Achim Jens Eiselt mit seinen Huskys und Ideengeber Gerhard Michel.








