Tausendste Kerze in Annenkapelle angezündet
Die Husener Annenkapelle erfährt regen Zuspruch
Husen (jd). Es sollte so sein, es war so bestimmt.
Ein dreijähriges Mädchen aus Husen, zudem noch mit dem Vornamen Anna, zündete am ersten Maisonntag gemeinsam mit ihrem siebenjährigen Bruder Alexander Wieners um 15.19 Uhr die tausendste Kerze an der historischen Annenkapelle zwischen Husen und Lichtenau an. Überrascht wurden die Beiden, im Beisein von Vater und Großvater, von Josef Dissen, der herzlich gratulierte und als Geschenk ein Gedicht über Kerzen, eingerahmt als Bild, überreichte. Die Freude war groß.
Natürlich durften die beiden Kinder am langen Glockenstrang in der Kapelle einmal ziehen um zu läuten. Weich hallte nun der Klang der Glocke der Annenkapelle bei flüsterndem Ostwind und dem Säuseln der frischen Waldblätter ins Altenautal. Es war als schickte in diesem Moment Mutter Anna ein Lächeln in den strahlend blauen Maihimmel und der Holtheimer Bach hob sein Plätschern besonders hervor. Die Annenkapelle erfährt seit ihrem ständigen sonntäglichen Öffnen ab August 2010 sehr regen Zuspruch. An den jetzt knapp vierzig Sonntagen danach, bei tausend angezündeten Kerzen, darf die Besucherzahl wohl in dem Bereich von drei- bis viertausend Menschen gewesen sein.
Hier wird ein magisch versteckter Ort der Ruhe, der Idylle und Erholung, des Friedens und Gebetes neu entdeckt, der sich mehr und mehr im Stadtgebiet Lichtenau hervorhebt - was uns positiv stimmen sollte.

Foto: Anna und Alexander Wieners vor der Annenkapelle mit dem geschenkten Gedicht über Kerzen, eingerahmt als Bild








