Geocaching in den 15 Dörfern der Stadt Lichtenau
Informationen zum Thema Geocaching zusammengestellt von Stuart Savory
Was ist Geocaching?
Das Wort Geocaching bildet sich aus den Worten „Geo“ für Welt und „Cache“ für Versteck, und lässt sich als eine Art moderne Schatzsuche bezeichnen. Geocaching ist ein weltweites Spiel, das mit Hilfe des Internets und eines Fußgänger-Navigationsgerätes namens GPS (Globales Positionier-System) funktioniert.
Wie funktioniert Geocaching?
Auf der Internetplattform www.geocaching.com wird die Möglichkeit geboten, sich kostenlos ein Benutzerkonto anzulegen, um sich mit anderen Spielern auszutauschen und mehr über das Geocaching zu erfahren. Darüber hinaus steuert der Spieler über die Internetseite von wo aus die Abenteuersuche starten soll: Durch die Eingabe eines Ortsnamen, z.B. Atteln, wird eine Karte übermittelt, die anzeigt an welchen Orten die so genannten Caches zu finden sind. Durch das Anklicken der einzelnen Cache-Symbole erhält der Spieler weitere Informationen, wie z.B. Längen- und Breitengrad. Diese werden dann einfach in das GPS übertragen und die Suche kann losgehen!
Was kostet so ein GPS-Gerät?
Die Kosten für solche Navigationsgeräte erstrecken sich von etwa 80 Euro (Garmin eTrex H) bis 400 Euro, die dann auch farbige Karten anzeigen können. Die Luxusausstattungen können sogar bis zu 900 Euro kosten.
Wie wird gesucht?
Beim Wandern, Radfahren, Walken oder auch bei einer Auto- oder Motorradtour kann man auf Geocaching-Tour gehen. Manchmal muss sogar geschwommen, geklettert oder sogar getaucht werden - es gibt z.B. ein Versteck im Möhnesee in der Tiefe von 25 Metern! Die meisten Verstecke jedoch können beim gemächlichen Waldspaziergang oder Stadtbummel z.B. in Lichtenau unweit der Evangelischen Kirche entdeckt werden. Bei jedem Cache ist der Schwierigkeitsgrad für das jeweilige Gelände angegeben: 1 Stern bedeutet für Rollstuhlfahrer geeignet, 5 Sterne bedeutet nur mit Kletter- oder Tauchausrüstung.
Zuerst werden die Koordinaten aus dem Internet in das GPS-Gerät eingegeben. Während der Suche zeigt das Gerät dann an, wie weit man noch gehen muss und in vor allem welche Richtung (Kompassanzeige).
Wie sehen diese Caches aus?
Zum größten Teil lassen sich Tupperwaredosen z.B. unter einem Stein oder zwischen Baumwurzeln finden. Kleinere Caches sind etwa 35mm große Filmdöschen. Sämtliche Caches sind als offizielle Geocaches beschriftet und sind dort zurückzulegen, wo sie gefunden worden sind - gut getarnt und in der Landschaft nicht auffallend.
Was befindet sich in diesen Dosen?
In den Filmdöschen findet man generell nur ein Papierstreifen als „Logbuch“. Jeder Finder trägt sich mit seinem Spielernamen, Datum und Uhrzeit ein, damit andere Spieler sehen können, wer schon fündig geworden ist. In den größeren Dosen gibt es Kleinigkeiten zum Tauschen: Es darf nur etwas heraus genommen werden, wenn etwas Gleichwertiges wieder hineingelegt wird - das können z.B. Minispielzeuge aus einem Überraschungs-Ei sein.
Ein Besonderheit sind die reisenden Teile, so genannte „GeoCoins“ und „Travelbugs“. Diese sind mit eindeutigen Nummern graviert und werden aus einem Cache mitgenommen, um sie in einem anderen Cache zu deponieren. Die entsprechenden Daten werden unter dem Internet-Log eingegeben, damit der Besitzer verfolgen kann wo sein reisendes Teil überall gewesen ist.
Was ist das Internet-Log?
Nach der Suche werden die Ergebnisse auf der Internetplattform eingetragen - wo und welche Caches der Geocacher gefunden hat. So gibt es zu jedem Cache weiterführende Kommentare und spannende Geschichten.
Wer legt die Caches aus?
Die Geocacher untereinander legen die Caches aus. Wichtig ist, dass die Verstecke nicht weit von Waldwegen gelegen sind, keine Landschaft verschandeln und auf keinen privaten Grundstücken versteckt werden sowie natürlich im Wald keine Tiere stören.
Wo gibt es welche Caches im Stadtgebiet Lichtenau?
Natürlich werden keine exakten Verstecke verraten, aber in fast jedem der 15 Dörfer sind bereits Caches versteckt:
- Asseln (1 Cache),
- Atteln (6 Caches),
- Blankenrode (3 Caches),
- Dalheim (11 Caches),
- Grundsteinheim (3 Caches),
- Hakenberg (1Cache),
- Henglarn (12 Caches),
- Herbram-Wald (4 Caches),
- Holtheim (2 Caches),
- Husen (1 Cache),
- Kleinenberg (5 Caches) und
- Lichtenau (2 Caches).
In Herbram, Ebbinghausen, und Iggenhausen zwar noch keine Caches versteckt, aber das kann sich schnell ändern.

Was ist der Spaß daran?
Es handelt sich quasi um eine Schatzsuche, also hat man Spaß beim Suchen und Finden, beim Rätseln und selber verstecken. Der Geocacher wird zudem entlang schöner Wanderwege hin zu versteckten Orten und Naturschönheiten geführt, die sonst eventuell übersehen würden.
Wo bekommen Sie Informationen zum Geocaching?
In der Tourist-Information der Stadt Lichtenau in Dalheim kann ein GPSGerät ausgeliehen werden, oder Sie begleiten einfach einen erfahrenen Cacher. Bei Interesse und weiteren Fragen bzgl. Geocaching steht Ihnen Herr Stuart Savory aus Henglarn unter Tel.: 05292 1291 gerne zur Verfügung. Im Laufe des Jahres wird Herr Stuart Savory einen Vortrag über den Umgang mit den GPS-Geräten halten und das Ganze an Hand von praktischen Übungen erläutern. Jeder Interessierte ist dazu herzlich willkommen. „Die 15“ wird rechtzeitig über den Termin berichten bzw. auf den Internetseiten der Stadt Lichtenau unter www.lichtenau.de werden zur gegeben Zeit die Informationen zu finden sein.








