20 Jahre Seniorenkreis Lichtenau
Lichtenau (hg) Die ein wenig wehmütige Stimmung, die bei der Verabschiedung von Maria Mürköster aus der Leitung des Seniorenkreises Lichtenau (mit Hakenberg und Ebbinghausen) aufkommen wollte, wurde durch den Besuch des Sankt Nikolaus überdeckt, in dessen Kostüm Lichtenaus Ortsvorsteherin Birgit Rebbe-Schulte steckte. So geriet der Dank für die Veranstaltungen des vergangenen Jahres zu einem Rückblick auf die vielen Aktivitäten dieser verschworenen Gemeinschaft von älter gewordenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die Maria Mürköster in zwanzig Jahren angestoßen, organisiert und umsichtig geleitet hatte. Aus der Reihe der unzähligen Ausflüge und Tagesfahrten, der Wallfahrten und der Theaterbesuche, der Schützenfestbesuche und der Vereinjubiläen, ragten insbesondere heraus die Anstrengungen zur Auszeichnung Golddorf Lichtenau (2004) und die feierliche Verleihung der Bürgermeisterkette an den damaligen Bürgermeister Manfred Müller.
„In dieser Gemeinschaft ist man erwünscht und nicht allen!“ Das sei immer das Thema und die Motivation für ihr Engagement gewesen, so Maria Mürköster. 240 Mal hieß es am ersten Mittwoch im Monat: Treffen des Seniorenkreises in der Begegnungsstätte. Die Arbeit für und mit den Senioren habe ihr Leben in den letzten zwanzig Jahren, und auch das ihrer Familie, doch stark geprägt. Sie freue sich besonders, dass sie ein Nachfolgeteam gefunden habe, das für den Seniorenkreis Lichtenau Verantwortung übernehmen wolle. Dem Seniorenkreis bleibt sie als Mitglied weiterhin treu und erwähnte mit besonderem Dank alle „stillen“ Helferinnen und Helfer, besonders Marita und Anton Junker, Renate Buschmeyer, Anni und Wilfried Klemm, Bernhard Kruse, Georg Sommer und Thea Michelis.
Jana Kopfinger Pflegedienstleiterin beider AWO Paderborn, mit einer Zweigstelle in Lichtenau, wird mit ihrer Kollegin Anne Nestler die Leitung des Seniorenkreises übernehmen. Sie überreichte zur Verabschiedung, zusammen mit Ortsvorsteherin Birgit Rebbe- Schulte, Blumen und kleine Geschenke an die Leiterin und ihre Helferschaft. Erste Gespräche zur neuen Aufgabe hätten bereits bei der Eröffnung der AWO-Zweigstelle Lichtenau (2009) stattgefunden, nun habe man den Schritt zur Nachfolge von Maria Mürköster getan. „Deren Wunsch, die monatlichen Treffen beizubehalten, werden wir ganz sicher nachkommen“, so Jana Kopfinger. Im Grunde finde man eine Programmstruktur vor, die man unbesehen übernehmen und fortführen könne. Es gehe darum den älteren Menschen ein gesichertes Forum für Begegnungen, für Gespräche und für sozialen Austausch zu ermöglichen. Für Anregungen und für Gespräche stehen Jana Kopfinger und Anne Nestler zur Verfügung, 05295-998251.
Foto: von links: Jana Kopfinger, Nikolaus und Ortsvorsteherin Birgit Rebbe-Schulte und Maria Mürköster.








