Fichte aus Lichtenau erstrahlt in Berlin
Vor dem Gebäude des Bundesrates in Berlin sorgt eine Fichte aus dem Revier Torfbruch zwischen Kleinenberg und Lichtenau für vorweihnachtliche Atmosphäre. Das Technische Hilfswerk aus Paderborn hat den Baum in die Hauptstadt transportiert.
Der zwölf Meter hohe Baum wurde im Forstrevier Torfbruch geschlagen. Hierbei war besondere Vorsicht nötig, denn die Fichte durfte ja nicht einfach über den Waldboden gezogen werden. Abgebrochene Äste hätten den Baum unbrauchbar werden lassen. Also half ein so genannter Forwader, der ähnlich wie ein Bagger über einen Greifarm verfügt und den gefällten Baum auf einen Lastwagen ablegte.
Beim Fällen und Transport des Baumes unterstützten Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks aus Paderborn die Fortwirte des Regionalforstamtes Hochstift.
Die ehrenamtlichen Helfer des THW gingen nun mit dem Baum auf die lange Reise nach Berlin. Mit Muskelkraft wurde er in eine spezielle Bodenhalterung vor dem Bundesratsgebäude aufgestellt. Geschmückt wird der Baum mit prächtigen Lichterketten.
Das Bundesratsgebäude in der Leipziger Straße in Berlin kann auf eine hundertjährige Geschichte zurückblicken. Die dreiflügelige Anlage wird nun von der Lichtenauer Fichte erleuchtet und sorgt für eine vorweihnachtliche Stimmung.
Der Weihnachtsbaum vor dem Bundesratsgebäude kommt jedes Jahr aus dem Bundesland, das auch die Ratsmitgliedschaft innehat. Somit wird die Bundesratspräsidentin Hannelore Kraft den Baum offiziell übergeben und auch die Beleuchtung eingeschalten.








